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Wir haben uns „verwienern“ lassen!
Eine gescheiterte Beziehung sollte der Beginn einer langen Leidenschaft werden. Was im ersten Moment widersprüchlich klingen mag, ist letztlich recht logisch. Mein Bruder war auf der Suche nach einem geeigneten Song, der einer sinnlosen Liebesbeziehung zumindest ein sinniges Ende bescheren sollte. So bin ich erstmals in Kontakt mit dem damals super-angesagten Austro-Pop gekommen. Den Begriff „Austro-Pop“ gab es damals noch nicht. Der Inbegiff der Mundart-Popmusik aus Österreich hieß schlicht: Wolfgang Ambros! Ich lernte, dass es für beinahe jede Lebenssituation offenbar auch ein geeignetes Lied des Ösi-Barden gab. So stöberte ich mich neugierig durch die Plattensammlung meines Bruders, immer auf der Suche nach Lebenssituationen die mir – ich war ja recht jung damals – noch bevor standen.
Der Abgesang der Beziehung erhielt übrigens mit dem Lied „Baba und foi ned“ den passenden Rahmen. Die Dame verschwand aus dem Leben meines Bruders, die Lieder aber sollten bleiben!
In den folgenden Jahren wurde an Lagerfeuern und auf Parkbänken unserer Heimatstadt mit Wandergitarre und Augustiner-getunten Stimmen der Grundstein gelegt, der uns schließlich bis zu dieser Web-Site der Gruppe „Die Favoriten“ geführt hat.
Wir haben uns „verwienern“ lassen. Allesamt. Von Fürstenfeldbruck bis Köln, von Rauris bis Homburg Saar, von Kopf bis Fuß. Wir singen und spielen unsere Favoriten und das mit Leib und Seele. Mit Spaß an der Musik und den hintersinnigen, weinseeligen und teilweise schwarz-grauen Texten des Austro-Dinos.
Hört, lest oder schaut Euch durch bei uns und unseren musikalischen Favoriten. Die Sammlung wird ständig erweitert und aktualisiert!
Es grüßen, DIE FAVORITEN
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